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Werden Velomobile die Autos der Zukunft sein?Verkehrspolitik

Womit fahren wir in der Zukunft?
Das Problem der Umwelt und damit auch des zukünftigen Autos wird immer größer. Es gibt zwar verschiedende Arten des Antriebes für das Auto der Zukunft, aber einen großen Nachteil haben alle diese Autos gemeinsam: Sie sind sehr schwer und groß.
Siehe wasserstoffgetriebener SUV:

(Hyundai ix35.)
Die Alternative
Ein zukünftiges Auto müsste eher so aussehen:


(Podbike)

Das oben abgebildete "Auto" ist mit einem Tretantrieb und Elektroantrieb ausgestattet. Es nennt sich Velomobil.
Velomobile gibt es midestens schon seit 1920. Die Idee das Velomobil zum Ersatz vom Auto zu machen steht schon seit Jahren im Raum, bekommt jedoch durch den Elektroantrieb neuen Schub.
das Velomobil - die Lösung des Abgas-Problems?
Urlaube mit dem Velomobil werden weiterhin etwas für Spezialisten bleiben.
In der Stadt und im Pendelverkehr sind Velomobile allerdings durchaus eine Lösung. Sie stoßen keine Stickoxide aus, die so oft in den Städten den Grenzwert überschreiten.
Allerdings muss, wie jeder Strom, auch dieser Strom irgendwo hergestellt werden.
das Velomobil - Geschichte
Velomobile gibt es schon seit (wie oben schon gennant) 1920. Manche brachten es damals nicht einmal zum Bau sondern nur zur Risszeichnung. Allerdings waren die Velomobile den damalig aufkommenden Autos mit Benzin und Diesel nicht gewachsen. Ölkrisen in den 70-er Jahren brachten die Idee des muskelbetriebenden Alltagsfahrzeugs wieder zurück. Einen erneuten Schwung brachte der Elektroantrieb. Hier ein Velomobil von 1920:
das Velomobil - Zahlen und Fakten
Das Vilgard ist ein Velomobil (ist auf der Statistik zu sehen). Die Fakten lassen sich so grob auch auf andere Velomobile übertragen.



Velomobile sind je nach Ausführung ca. 50 kg schwer.
Neu kostet ein Velomobil 4.000 - 7.000 Euro. (Je nach Modell!)

das Velomobil - Technik
Manche Velomobile basieren auf dem Grundgerüst eines Liegefahrrads. Das Podbike (siehe Bild) ist damit rund 40 cm kürzer als ein Smart Fortwo. In manchen Velomobilen wie dem Race Racer oder dem Podbike wird über den Tretantrieb nicht direkt das Velomobil angetrieben, sondern ein Generator, der Strom für Akkus erzeugt, die einen Elektromotor betreiben, der das Velomobile zum fahren bringt.
Dies hat den Vorteil, dass der Fahrer an der nötigen Kraftanstrenung nicht merkt, wenn es beispielsweise bergauf geht. Der Nachteil dabei ist, dass bei jeder Energieumwandlung Energie verloren geht.


das Velomobil - Wo kann ich mich informieren?
Um sich zu informieren, sollte man erst einmal diesen Vortrag lesen. Wenn man sich auf dem Fachgebiet noch weiter bilden will, so gibt es verschiedende Möglichkeiten.
Bei "Andere Velomobile" (letzte Folie) gibt es verschiedene Links zu Seiten die weiter über bestimmte Velomobile informieren und eine Messe die speziell ist und auch so ähnlich heißt.

Sie heißt: "Spezi". Diese Messe findet jährlich im pfälzischen Germersheim statt.
Hier gibt es auch noch etwas auf deutsch. Bei den Links ist das meiste allerdings auf Englisch.
Gibt es Velomobile nur so klein?
Nein! Es gibt Velomobile in mehreren Größen. Es gibt sie beispielsweise auch in Transportausführungen:



Und wenn man ganz viel Kram hat, dann kann man, wie bei einem Fahrrad, natürlich auch einen Anhängher hinten anhängen.

Andere Velomobile
Es gibt viele verschiedende Velomobile. Hier sind einige aufgelistet:
-Elf (Link)
-RodRide (Link)
-Raht Racer (Link)
-VeeMo (Link)
-Mio (Link)
-Podbike (Link)

Selbstverständlich gibt es noch weitere Velomobile. Eines dieser Modelle kommt sogar aus Deutschland. Es ist der Mio.


©2017-2019 bei den Autoren dieses Vortrags

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